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Rocky Mountains - Amerikas wilder Westen



Eine Anmeldung per Internet ist nicht möglich. Ansprechpartner: Stefanie Margner Tel. 03425 90470

Donnerstag, 05. Juli 2018

Kursnummer MW1A4D
Dozent Thomas Friedrich
erster Termin Donnerstag, 05.07.2018
letzter Termin Samstag, 21.07.2018
Gebühr 4.169,00 EUR
Ort USA

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Die Kordilleren ziehen sich längs durch den amerikanischen Kontinent von Alaska nach Feuerland. Im Norden Amerikas sind es die Rocky Mountains, die in ihrer vergleichsweisen jungen Entstehungsgeschichte unglaublich vielfältige Landschaften geschaffen haben. Trockene Wüsten, über 4000 m hohe Berge, grüne Gebirgstäler, faszinierende Vulkane und geothermische Landschaften führten dazu, dass unzählige Nationalparks eingerichtet wurden. Die bekanntesten sind der Yellowstone Nationalpark, Canyonlands, der Rocky Mountains Nationalpark, Arches NP, Death Valley und Grand Canyon. Hier leben Schwarz- und Grizzlybären, Wölfe, Elche, Bisons und Wapitihirsche.
Die Rocky Mountains sind die mächtigste Bergkette Nordamerikas. Die Alpen würden der Länge nach rund vier Mal in die Rockies hineinpassen. Geologisch gibt es zwischen den beiden Bergregionen jedoch kaum einen Unterschied. Lediglich der vulkanische Ursprung fehlt in den Alpen. Die 22 Nationalparks der Rocky Mountains haben nicht nur eine äußerst vielseitige Flora und Fauna aufzuweisen, sondern jeder Park hat auch seinen eigenen Charakter. Inmitten der Berge liegt auf ca. 2000 m Höhe das Colorado Plateau. Die Lebensader des amerikanischen Westens, der Colorado River, durchzieht auf 2333 km Länge den Südwesten der USA. Er versorgt die Großstädte Las Vegas und Los Angeles mit Wasser und versickert kurz vor Erreichen des Karibischen Ozeans im Sand von New Mexiko. Von seiner Quelle im Rocky Mountains Nationalpark bis zu seinem traurigen Ende schuf er eine Vielzahl von einzigartigen Landschaften. Die bekannteste ist wohl die größte Schlucht der Erde - der Grand Canyon. Auf einer Länge, die der Distanz vom Erzgebirge bis zur Ostsee entspricht, schlängelt er sich bis zu 1800 m tief durch farbigen Sandstein und hat im Laufe von Jahrmillionen durch Erosion ein einzigartiges Naturschauspiel geschaffen.
Im Osten der beeindruckenden Bergkette schließen sich die großen Prärien an. Sie waren einst der Lebensraum vieler Indianerstämme und riesiger Büffelherden. In der legendären Schlacht am Little Bighorn gelang den Nordamerikanischen Indianern unter Führung von Sitting Bull ein letzter und historischer Sieg gegen die Truppen der Weißen "Eindringlinge" unter General Custer. Der Sieg führte zum Untergang der indianischen Kultur, schon wenige Jahre später zogen tausende Siedler auf der Suche nach einem neuen Leben durch die großen Prärien.

Die Studienreise erfüllt die Qualitätskriterien des Deutschen Volkshochschulverbandes e. V.

Reiseveranstalter im Sinne des Reiserechts ist Intercontact GmbH, Remagen


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